Schöner und spannender letzter Veranstaltungstag in der österreichischen Trial Meisterschaft am Wopfinger Steinbruch bei Dürnbach. Für das Finale hatte sich Pepi Hammerschmid noch zusätzlich ein paar Kniffligkeiten ausgesucht, damit die Entscheidung nicht dem Zufall überlassen bleibt.
Zwei Experten hatten noch die Chance den schönen Pokal und den Siegeskranz mit nach Hause zu nehmen, nämlich "Importösterreicher" Horst Schmid und "Triallegende" Erich Brandauer. Beide hatten vor dem letzten Tag schon einen Sieg (von 4 Veranstaltungen) in der Tasche. Die beiden anderen Saisonsieger Markus Adamec (lag punktemäßig schon zu weit zurück, eroberte aber durch eine starke Leistung den 3. Platz in der Gesamtwertung) und Peter Rieder (verletzt) konnten nicht mehr in die Entscheidung eingreifen. Schon der Start in der ersten Sektion verlief für Altmeister Erich Brandauer, der noch am Vortag bei einer Enduro - Veranstaltung in Deutschland gestartet war, nicht nach Wunsch, denn mit einem Fünfer zu beginnen ist nicht gerade motivationsfördernd. Erich kam dann zwar von Runde zu Runde immer besser in Fahrt und schaffte mit 6 Punkten am Schluss auch die beste Runde des Tages, aber das half alles nichts, den der direkte Mitbewerber Horst Schmid war an diesem Tag einfach besser. Ohne gravierende Fehler (er startete z. B. in der ersten Sektion mit einem "Einser") schaffte er einen Vorsprung von 10 Punkten und das will schon was heißen. Somit war mit diesem Tagessieg der Punktegleichstand erreicht und durch die größere Anzahl an ersten Plätzen der Meistertitel geschafft.
In Dürnbach gab es wieder alles was Wickerl Steiger und seine Mannschaft auszeichnet: Perfekte Organisation und auch ein Hauch von Feierlichkeit mit schönen Preisen und Pokalen bei der Siegerehrung. Durch die anhaltenden Regenfälle bis zum Samstag zeigte der Waldboden neben dem Steinbruch schon seine Tücken, sodass manche Teilnehmer in den Sektionen 6 und 7 ihre liebe Not hatten und ganz schön schwitzen mussten.
Leider war das Starterfeld diesmal nicht berauschend, da einige die Saison offensichtlich schon beendet hatten, teils verletzungsbedingt oder aus anderen Gründen. Es bleibt zu hoffen, dass aus der Nachwuchsklasse wieder motivierte Jugendfahrer nachrücken, damit es sich auch auszahlt eine Staatsmeisterschaft zu veranstalten.

Brandauer - Schmid - Kothay
Ergebnisliste:
| Rang | Name | R1 | R2 | R3 | R4 | R5 | gesamt | |
| 1. | Schmid | Horst | 14 | 14 | 9 | 11 | 10 | 58 |
| 2. | Brandauer | Erich | 22 | 14 | 8 | 16 | 6 | 66 |
| 3. | Kothay | Vlado | 19 | 17 | 9 | 13 | 17 | 75 |
| 4. | Adamec | Markus | 25 | 13 | 22 | 14 | 11 | 85 |
| 5. | Kuchlmeier | Sepp | 32 | 27 | 33 | 22 | 22 | 136 |
| 6. | Mempör | Mario | 32 | 27 | 28 | 26 | 26 | 139 |
| 7. | Tusch | Gerhard | 34 | 34 | 33 | 32 | 24 | 157 |
Aktionsbilder zum Saisonabschluß
Staatsmeister Horst Schmid aus Deutschland



Zigfacher Staatsmeister Erich Brandauer knappestens
Zweiter




Leider konnte man an diesem Tag beim Erich ein paar wirklich unnötige Fünfer
beobachten
Drittplatzierter Markus Adamec



Onkel Adi griff klar daneben und so musste sich Markus mit aller Gewalt gegen
die angreifende GAS GAS selber schützen
Mario Mempör


Gerhard Tusch



Sepp Kuchlmeier


Vlado Kothay aus der Slowakei (fuhr nur um
den Tagessieg mit)

