Werksbesuch Scorpahttp://www.scorpa.fr

Winterzeit = Sauregurkenzeit = Werksbesuchszeit
Das war schon eine hochkarätige Runde an der ich auf Einladung von Andi Bachner, seines Zeichens Generalimporteur der Marke SCORPA für Österreich, Slowakei und Tschechien, teilnehmen durfte.
Neben Andreas Werth, seines Zeichens Herausgeber vom REITWAGEN dem schnellen österreichischen Motorradmagazin, gaben sich auch Staatsmeister Vlado Kotay und Marek Mosny aus der Slowakei die Ehre die 370 km von Nizza nach Saint Martin de Valgalgues unter die Leih Opel Räder zu nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

Trotz eines kleinen Umweges (der Alf in der hinteren Reihe kann keine Karten lesen!) sind wir noch rechtzeitig zur Präsentation des SCORPA WM Teams mit Topfahrer Mark Freixa (WM Teilnehmer 2005, rechts)  und  Tadeusz Blazusiak (Top 20 Mann, siehe unten)

Tadeusz Blazusiak mit unseren Testfahrern Vlado und Marek
Das Testgelände befindet sich keine 500m vom Werk entfernt, und dient am Sonntag einigen Leuten als Spielwiese, auch wenn das Wetter keineswegs einladend war.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Gestärkt mit den besten Köstlichkeiten der französischen Frühstücksküche macht dann der Werksbesuch erst richtig Spaß.

 

 

 

Wetter: es regnet in Strömen bei knapp über null Grad.
d.h. vorerst ab in die warmen Produktions- und Lagerstätten.

Die Zahlen: 25 Beschäftigte (davon 6 in Entwicklung und 10 in Produktion)
Kapazität: bis zu 30 Stk an 2 Tagen, max 3000 Stk/Jahr (Ziel 2400 Stk/Jahr)
Seit 1999 liefert Yamaha die Motoren
 
2006 wird die Produktion der 2t Maschinen eingestellt, und nur noch 4t Modelle gefertigt, deren Weiterentwicklung läuft auf allen Stufen  
Das Auslieferungslager ist für den Saisonbeginn gefüllt und wartet auf den Abruf durch die Kundschaft

Im ersten Stock befindet sich noch ein kleiner Ausstellungsraum, in dem die geschichtliche Entwicklung der Marke zu sehen ist.


1997 wurde ein Prototyp für den Indoor Bereich gebaut
genannt "Easy Indoor"

bis 1999 kamen die Motoren von Rotax
1998 gewinnt Graham Jarvis die schottischen six days mit der Scorpa easy und wird 4. in der Weltmeisterschaft

Nachmittag:
Die Hoffnung auf Wetterbesserung nach dem Mittagessen erfüllt sich nicht, ganz im Gegenteil.

aber........

 

.......ein Indianer kennt keinen Scherz, .....äh Schmerz

Dies ist unser "Testgerät" , die neue SCORPA SY-250F
249 cc
Bohrung und Hub 77 x 53,6 mm
Flüssigkeitskühlung
5 Gänge
Bodenfreiheit: 330 mm
Tankinhalt 2 l
Gewicht: 74,5 kg

Den neuen innen liegenden Auspuff musste ich einfach fotografieren, denn man konnte sich unschwer vorstellen wie das aussieht nachdem man 3 Stunden im tiefen Gelände verbracht hat. Also dass da noch was herauskam, war wirklich verwunderlich.

 

Auf, zum nahe gelegenen Motorsport Zentrum

links Marek Mosny, auch er wie wir alle total begeistert, wenn auch die 4t ganz anders zu fahren ist im Vergleich zur 2t

 

 

 

unten: der Testfahrer eines italienischen Motorradmagazins
(den Namen hab ich mir nicht gemerkt, aber wir haben ohnehin den Reitwagen)


im Hintergrund sieht man die Ralley Trainigsstrecke des Motorsport Zentrums.
Weiters gibt es hier einen 3 km Rundkurs, eine Gokart Strecke und einen OffRoad Parcour.

Vlado in seinem Element

jeder durfte ein mal probieren, wobei natürlich schon Vlado Kothay vor zeigte, was mit einer Werksmaschine alles möglich ist

auch Firmenchef Andi Bachner konnte testen, bevor die Lieferungen nach Lunz kommen
Ansicht des SCORPA Werkes

REITWAGEN Herausgeber Andreas Werth als derjenige, der relativ objektiv an die Sache heran gehen konnte.
Natürlich wird es auch in einer der nächsten Ausgaben des Reitwagen einen Bericht aus seiner Sicht geben.

Hier sieht man auch am Motorrad was tiefes Gelände bedeutet, wobei das zusätzliche Gewicht an Stiefeln und Unterplatte half, den Schwerpunkt nach unten zu verlagern.

 

 

 

 

Zum Abschluss:
Bei den Fahreigenschaften verlasse ich mich auf die Aussage von Staatsmeister Vlado, der sich sehr zufrieden zeigte und der auch im Gelände vorführen konnte was in der Scorpa 4T steckt.
Aus meiner persönlichen etwas laienhaften Sicht fällt auf, dass sich die Lautstärke verglichen mit der Honda/Montesa in Grenzen hält, und keiner zusätzlichen Nachjustierung bedarf.
Optisch gefällt sie mir sehr gut und sie hat die zwei Runden am Asphalt vor dem Werksgelände unter meiner Führung unbeschadet überstanden. Selber einmal bei der Firma Bachner in Lunz am See testen wird wohl der beste Weg sein alle Vorteile auszuloten.