Trial St.Oswald bei Plankenwart

Trialveranstaltung mit Volksfest, oder Volksfest mit Trial-Meisterschaft? .....egal, denn was die Steirer da auf die Beine gestellt haben, was schon beeindruckend!
Die Familie Fuxjäger Inhaber des Cafe Vino Veritas weiß wie man Stimmung und Aktion erzeugt. Festzelt, VIP-Zelt, Erinnerungs-Tshirt, Hüpfburg, Live Band, Fernsehaufzeichnung, Tombola mit Ballonfahrt als Preis, usw.. Herz was willst du mehr!

An Prominenz gab es keinen Mangel:

Familie Fuxjäger mit mit Fr. Landtagsabgeordnete, Bgm Andreas Staude, Vzbgm. Leopold Klimacsek , Christof Schadler verantwortlich für die sportlichen Belange.

Auch am Sonntag war die Prominentenbühne stark besetzt.


Die Preise stellten eine Sammlung des who is who in der Politik dar, angefangen vom steir. Landeshauptmann, LHStv, Minister, Abgeordnete......ein Wahnsinn!
Bei fast 200 Startern an beiden Tagen zahlt sich der Aufwand auch aus.


Die Mädels der kubanischen Nacht waren eine Augenweide und sorgten zusätzlich für festliche Stimmung.

Auch die Familie Beisteiner wurde verdientermaßen für die klaglose organisatorische Abwicklung der Meisterschaft geehrt.

Ach ja...............sportlich war ja auch was los, ein Lauf zur österreichischen ASKÖ Trial Staatsmeisterschaft und ein OGT Lauf mit allen Klassen standen auf dem Programm. Nun ist es ja so, dass wenn man laufend trainiert es nicht schlecht ist, vor großem Publikum aufzutreten. Gerade künstliche Sektionen sind besonders geeignet einem staunenden Besucher vorzuführen, was die Burschen so drauf haben. Gerade beim Trial kann man sich als Zuschauer immer laufend informieren, denn Experten (Väter, Mütter, Onkeln und Tanten) stehen entlang der Sektionen in rauen Mengen zu Verfügung. Da wird man schon genauestens aufgeklärt über Reglement, Klasseneinteilung, Schwierigkeitsgrad und darüber warum der eigene Bua die anderen so locker herbrennt.

In der Staatsmeisterschaft gab es ein Solo für Markus Adamec an beiden Tagen. Obwohl die Sektionen im Schwierigkeitsgrad nicht all zu hoch angesiedelt waren, legte Markus Adamec doch einen Respektabstand zur Konkurrenz, denn bei einem leichteren Parcours schiebt sich erfahrungsgemäß das Feld knapper zusammen. So gab es am Samstag nur zwei Nullerrunden (Markus Adamec und Philip Bertl) und am Sonntag schaffte das Kunststück nur Markus. Peter Rieder war auch schon mal besser drauf als an diesem Wochenende, wobei er einer schweren Verletzung nur mit viel Glück entging, als es knapp neben einem Stein mit dem Gesicht in den Schlamm eintauchte. Die jungen Wilden Deutschmann, Bertl, Jagersberger, Kolland geben ganz schön Gas und rücken den arrivierten Fahrern immer näher.
Den frisch eingeschulten Punkterichtern muss man doch auch noch ein wenig Unsicherheit in der Eingewöhnungsphase zugestehen aber es gab trotzdem noch genug "Höchststrafen".


Trotz dieses spektakulären 5ers reichte es für Christof Roseneder zum Tagessieg in Klasse II (blau). Das kommt davon, wenn man alles für die Kamera besonders elegant machen möchte.
Fachleute unter sich vor den Treppchen der Sieger

Stark besetzt  auch die Oldtimerklasse deren Pokale großteils an die jüngsten Teilnehmer weitergegeben wurden.

Alles zusammen ein tolles Wochenende, welches Lust auf mehr macht, in diesem Sinne bis zum nächsten Mal 2009!