Klasseneinteilung:

es gibt 8 Klassen in der OLT Meisterschaft
Klasse 1 ASKÖ Staatsmeisteschaft (spur grün) höchster Schwierigkeitsgrad
Klasse 2 Expertenanwärter (spur Blau)
Klasse 3 Forgeschrittene (spur gelb)
Klasse 4 Anfänger (spur weiss) (niedrigster Schwierigkeitsgrad) 
 
Klasse Jugendstaatsmeister (spur Blau) max 125cc bis 18j
Klasse Jugendtropy (spur gelb) max 125cc bis 16j
Klasse Senioren (spur gelb) ab 40
Klasse Oldtimer (spur weiss) zwei Federbeine

 

Regelbuch:

Reglement der FIM (aus www.worldtrials.info)

Punktewertung innerhalb einer Sektion

Die Punktewertung innerhalb einer Sektion beginnt am Sektionsanfang und endet am Sektionsende

Die A- und E-Linie gilt als überquert, sobald sie die Vorderachse passiert hat

Strafpunkte werden in jeder Sektion auch bei mehreren Fehlern jeweils nur für den schwersten Fehler gegeben, (mit Ausnahmen von zusätzlichen Strafpunkten)

Bestehen für den Punktrichter bei der Vergabe von Strafpunkten irgendwelche Zweifel, so sollte er immer zu Gunsten des Fahrers entscheiden

Der Fahrer darf während des gesamten Trials die Sektionen zu Fuß besichtigen.

Während dieser Besichtigung darf der Fahrer, der die Sektion durchfährt nicht behindert werden

PENALTIES

Wertung

0

Durchfahren der Sektion ohne Fuß oder Scheitern

1

Ein Fehler (insgesamt einmal Fuß)

2

Zwei Fehler (insgesamt zweimal Fuß)

3

Mehr als zwei Fehler (insgesamt dreimal Fuß oder mehr)

5

Scheitern

 

Zusätzliche Punkte

+5

Der Fahrer stellt sich mit dem Motorrad nicht selbst an der Sektion an, oder er erhält Unterstützung von außen, oder verlässt sein Motorrad wird er mit zusätzlichen 5 Punkten bestraft
Der Mechaniker darf von außerhalb des Korridors den Reifndruck prüfen und verstellen
Nichtverlassen der Sektion nach „5er Wertung“:
Erhält ein Fahrer in einer Sektion 5 Strafpunkte, muss er die Sektion sofort auf der vom Punktrichter angezeigten Fahrspur verlassen

20

Auslassen einer Sektion

Fehler:

Berühren des Bodens oder Abstützen/Anlehnen an ein Hindernis, (z.B. Baum, Felsen usw.) mit irgend einem Teil des Körpers oder Motorrades, (ausgenommen Unterbodenschutz, Fußraste und Reifen) Das Streifen von Hindernissen, z.B. Baum, Felsen usw. während der Vorwärtsbewegung ist noch keine Bodenberührung.

Scheitern:

wenn der Fahrer beim Abstützen im Stillstand nicht beide Hände am Lenker hat

Wenn sich der Fahrer rückwärts bewegt, mit oder ohne Abstützen

Sturz (Der Fahrer hat beide Füße am Boden, entweder auf einer Seite oder hinter dem Motorrad).
Der Lenker des Motorrades berührt den Boden

Verlassen der Sektionsbegrenzung (Befahren oder Überfahren der seitlichen Begrenzung ganz oder teilweise. Bodenkontakt mit einem Rad außerhalb der Sektionsbegrenzung, Verlassen der für die betreffende Klasse vorgeschriebenen Fahrspur Überspringen der Sektionsbegrenzung mit beiden Rädern.)

Verlassen der Fahrspur (Auslassen eines Klassentores bzw. -umleitung. Durchfahren eines klassenfremden Tores bzw. einer klassenfremden Umleitung. Befahren oder Überfahren einer Begrenzung oder eines Klassenpfeiles ganz oder teilweise. Überspringen eines Tor- oder Umleitungspfostens bzw. Klassenpfeiles mit einem oder beiden Rädern.)

Beschädigen der seitlichen Begrenzung bzw. eines Klassenpfeiles (Zerreißen des Begrenzungsbandes. Entfernen des Begrenzungsbandes. (Hinausdrücken oder Berühren des Begrenzungsbandes durch den Fahrer oder das Motorrad ist erlaubt solange keine Regelverletzung gegeben ist)

Umfahren, Wegbiegen oder Verschieben einer festen Begrenzung (Pfosten, Stein usw.). Durchbrechen eines Begrenzungspfostens. Zerreißen, Zerbrechen oder Abreißen eines Klassenpfeils. (Berühren oder Streifen der Begrenzung, solange sie nicht im geringsten direkt oder indirekt verändert wird, ist erlaubt. Verändern mit irgendeinem Teil des Motorrades oder Körpers ist jedoch nicht erlaubt).

kreuzen der eigenen Spur in Verbindung mit einer Schleife

Fremde Hilfe: Berühren des Fahrers oder Motorrades, Hinausdrücken des Bandes oder eines natürlichen Hindernisses durch den Betreuer.
Jegliches Verändern des Schwierigkeitsgrades einer Sektion durch Fahrer oder Helfer

Während der Fahrer die Sektion befährt, darf sich der Betreuer nur mit Zustimmung des Punktrichters zur Hilfestellung an gefährlichen Passagen zur Verhinderung von Sturzschäden postieren

Weigerung die Sektion in Agriff zu nehmen nach Aufforderung durch den Punkterichter.

Nichbeenden der Sektion innerhalb des erlaubten Zeitlimits

Der Motor geht bzw. ist aus, während der Fahrer bei Stillstand des Motorrades den Boden berührt.

Der Motor geht bzw. ist aus, während irgend ein Teil des Motorrades, mit Ausnahme der Reifen den Boden berührt

 Die 12 Gebote des guten Punktrichters
1. Er fordert Zuschauer und Betreuer immer höflich auf die Sektion zu verlassen.
2. Er ist als Punktrichter jederzeit zu erkennen (z.B. durch Tragen einer Armbinde, Mütze oder ähnlichem).
3. Er gibt die Sektion für den Fahrer durch ein deutliches Signal z.B. pfeifen frei.
4. Nachdem der Fahrer die Sektion beendet hat, zeigt er die Strafpunkte deutlich sichtbar an.
5. Er lässt sich auf keine Diskussionen mit Betreuern oder Zuschauern ein, da er sonst von der Wertung abgelenkt wird.
6. Er sorgt dafür, dass nach Möglichkeit jeder Fahrer die gleichen Bedingungen hat.
7. Er bewertet keinen guten oder schlechten, keinen sympathischen oder unsympathischen Fahrer, sondern nur die Punkte, die er macht.
8. Er entscheidet in Zweifelsfällen immer zu Gunsten des Fahrers.
9. Er trinkt während der Veranstaltung keinen Alkohol.
10. Sind mehrere Punktrichter an einer Sektion eingeteilt, wird die Sektion in mehrere Abschnitte aufgeteilt, aber nur ein Punktrichter trifft die endgültige Entscheidung.
11. Anlage und Schwierigkeitsgrad einer Sektion beeinflussen seine Entscheidung niemals.
12.Er postiert sich so, dass er die entscheidenden "Knackpunkte" seiner Sektion genau im Blickpunkt hat und lässt sich von niemand ablenken.